Die schnelle 5-Punkte-Checkliste für Ihre neue Anti-Virus-Lösung

Die schnelle 5-Punkte-Checkliste für Ihre neue Anti-Virus-Lösung

viele Firmen stehen vor der Herausforderung ihre Anti-Virus-Lösung zu ersetzten. Die alten Lösungen der bekannten Hersteller haben einen Funktionsumfang der nicht mehr zeitgemäß ist, siehe z.B. http://www.zdnet.de/88209692/antiviren-suiten-im-ueberblick/

Warum ist der Austausch wichtig?
Weil sich die Angreifer angepasst haben, sie setzten auf solch veraltete Anti-Virus-Lösungen und verwenden neue Angriffsmethoden wie ausspionieren von Zugangsinformationen, Scripting oder Malware Übertragung in Teilstücken.

Als Folge sehen sich viele Unternehmen gezwungen neuere Anti-Virus-Lösungen einzusetzen. Doch wie findet man die richtige Lösung für seine Organisation in einer Welt wo jedes Produkt das beste ist. Wo fängt man an?

mabunta möchte helfen und bietet Ihnen eine kleine Checkliste mit den wichtigsten Punkten, an Hand dessen Sie die Anti-Virus-Lösung bewerten können. So finden Sie einfach das richtige Produkt für Ihr Unternehmen:

5-Punkte-Checkliste:

1. Definieren Sie Ihre Ziele – werten Sie Ihre bisherigen Sicherheitsvorfälle aus. Wo sind Ihre momentanen Lücken. Welche Angriffsszenarien sind besonders gefährlich für Ihre Anwender. Prüfen Sie die Performance des neuen Produkts. Mehr Funktionen bedeutet mehr Rechenleistung, nicht das Ihre Rechner damit überfordert sind.

2. Prüfen Sie die Werbeversprechen – die meisten Hersteller haben identische Features. Kratz man an der Oberfläche sieht es jedoch anders aus. Vergleichen Sie die technischen Spezifikationen um den Funktionsumfang zu prüfen. Versuchen Sie die neuen Lösungen in einem Proof Of Concept (POC) zu prüfen. Lassen Sie sich Referenzen aus Ihrer Branche oder zu speziellen Features nennen, um den Anti-Virus-Lösungen auf den Zahn zu fühlen

3. Überdenken Sie die Komplexität – manchmal stimmen Leistung und Preis, aber aufgrund der Komplexität werden Monate vergehen, bis die neue Lösung etabliert ist. Einige Organisation verzetteln sich bei der Inbetriebnahme von Sicherheitslösungen. Manchmal ist weniger mehr. Beachten Sie bei der Auswahl der Lösung, dass eine schnelle Umsetzung bei Ihnen im Unternehmen auch einen Mehrwert bietet.

4. Sprechen Sie über Schnittstellen – Sicherheitslösungen in der heutigen Zeit können keine Insellösungen sein, sie haben im Idealfall Schnittstellen zu anderen Lösungen. Und sollten mit anderen Produkten (z.B. SIEM) integriert werden. Machen Sie sich mit Ihrer IT-Abteilung Gedanken welche Schnittstellen sinnvoll sind und fragen Sie beim Hersteller nach Referenzen zu diesen Schnittstellen. Schnittstellen haben viele Hersteller, wie diese dann funktionieren ist eine andere Sache.

5. Hinterfragen Sie die Anti-Virus-Lösung – Fragen helfen Ihnen Ihren eigenen Bedarf besser zu umfassen und einzelne Funktionen eines Herstellers gezielt zu prüfen. Hier folgende einige Beispiel die Ihnen helfen könnten.

Kann die Anti-Virus-Lösung einen Bericht für meine Compliance-Anforderung XYZ (z.B. PCI-DSS) erstellen?
Mit welchen Mechanismen wird die Malware Pre-Execution verhindert?
Welche Schutzmechanismen sind aktiv, wenn ich offline bin?
Welche Ressource (CPU, RAM, Bandbreite, etc.) werden vom Agenten benötigt?
Welche Funktionen können gruppenbasiert und zentral konfiguriert werden?
Kann ich mit der Anti-Virus-Lösung auch meine Smart-Devices versorgen?
Besonders in Deutschland ein Thema – existiert eine Funktion gegen Ransomware?

Als letzter Tipp – machen Sie sich Gedanken über eine umfassendes Sicherheitskonzept. Stimmen Sie Ihre technischen Lösungen auf einander ab und sorgen Sie für ein ganzheitliches Reporting. Damit Sie immer den Überblick behalten.

 

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